Kugelige Kugelbilder

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Kugelbilder, also Fotos mit einer Glaskugel oder durch eine solche erfreuen sich immer wieder großer Beliebtheit. Vor allem bei Landschafts- und Reisefotografen sind sie häufig wieder im Portfolio zu finden.

Woher kommt diese Faszination für Kugeliges?

Abb. 1 Krematorium Südfriedhof, Leipzig

Gestalten mit Bild im Bild

Sicher zum einen dadurch, dass man damit quasi „Bild in Bild“ arbeiten kann. Eine komplette Szenerie, ja die gesamte Umgebung findet sich in einem kleinen Ausschnitt des Bildes wieder, während die Umgebung deutlich reduzierter dargestellt wird.
Dann erfüllen Glaskugeln auch des Landschaftsfotografen Lust, ebenfalls einmal mit einem feinen Schärfeverlauf und sehr unscharfem Hintergrund zu arbeiten, was üblicherweise durch meist eher weitwinkelige und abgeblendete Aufnahmen nur selten möglich ist (Abb.1).

Abb.2: Eine der 160 Kirchen in Venedigs Altstadt

Fisheye-Optik

Die Glaskugel bietet darüber hinaus eine perfekte Fisheye-Optik mit 180° Aufnahmewinkel. So lassen sich zum Beispiel ganze Kirchenschiffe (Abb2.) oder große Gebäude in Kugelbildern abbilden. Nur wenige Amateurfotografen haben das notwendige Kapital zur Verfügung sich als Alternative eine Vollformat-Kamera samt Superfischaugenopjektiv anzuschaffen. Die Kosten hierfür liegen schnell bei über 3000,- Euro, wenn es dann auch noch modernes Gerät sein soll.

Das Spiel mit der Kugel weckt auch schnell kreative Ideen und kann aus so manchem eher langweiligen Fotoausflug eine spannende Fotosafari machen. Eine so extrem weitwinklige Betrachtungsweise ist für das menschliche Auge sehr ungewohnt, man nimmt die Umgebung einfach ganz anders wahr.

Das Kugelbild kann kleine Objekte sehr groß darstellen, wenn sie nahe genug sind. Sie ist also quasi auch eine Makro-Vorsatzlinse, allerdings mit starker Verzerrung.

Und nicht zuletzt: Sie erfüllt auf wunderbare Weise den Spieltrieb in uns 😉

Worauf ist bei Kugelbildern zu achten?

Nun, zuerst sollte die Kugel optisch rein sein. Einschlüsse oder Schlieren im Glas sind vielleicht für Wahrsagerinnen oder Lichtspielereien vorteilhaft, für die Fotografie sind sie aber nicht zu gebrauchen.
Hier gibt es optisch reine Kugeln zu kaufen.

Abb.3: Z4, BMW-Welt, München

Spiegelungen

Spiegelungen stellen ein großes Problem dar! Jegliche Lichtquelle vor der Kugel findet sich auf ihrer Oberfläche wieder. Polarisationsfilter werden da ganz schnell als Lösung empfohlen, das ist aber Unsinn. Die Leistung eines Polfilters ist stark abhängig von dem Winkel, in dem das Licht reflektiert wird.**
Eine Kugeloberfläche bietet aber Spiegelungen in allen Winkel zwischen 0° und 90°, der Filter kann sich also nur auf einen kleinen Teil der Kugel auswirken, was in den meisten Fällen eher zu noch unschöneren Bildern führt.

Hilfreich ist es dagegen solche Lichtquellen entweder zu vermeiden (z.B. aus dem Dunklen ins Helle fotografieren) oder sie einfach ins Bild einzubauen. In Abbildung 3 wurde die Spiegelung der Lichtkante im Boden als Rahmen für den seinerzeit neuen Z4 genutzt, die Spiegelungen der Lampen auf und in der Kugel lockern als Sprenkel den eintönigen Boden auf.

Abb.4: Fehlfokus. Leipzig, Südfriedhof

Fokussieren

Fokussieren ist auch nicht so einfach. Der Autofokus lässt sich schnell von Spiegelungen auf der Oberfläche ablenken, so dass der Fokus zu weit vorn liegt. Es kann aber auch passieren dass es Spiegelungen innerhalb der Kugel auf ihrer rückwärtigen Oberfläche gibt, wenn der AF da packt dann sitzt die Schärfe auch nicht da wo sie hin soll. Also sucht man sich entweder einen kontrastreichen Punkt innerhalb des Bildes, das in der Kugel abgebildet wird (bitte OHNE die Kamera zu verschwenken, NUR durch die Wahl des AF-Punktes!) oder man fokussiert komplett manuell. Hier hilft die LiveView-Funktion moderner Kameras, da sie meist auch noch über eine Bildschirmlupe verfügt, die das innere der Kugel bis zum Zehnfachen vergrößert (bei manchen Modellen auch darüber hinaus). In Abbildung 4 sitzt der Fokus zu weit vorn, was auch am Untergrund gut zu erkennen ist. Dadurch ist das Grünzeug in der Kugel scharf, das Krematorium im Hintergrund aber unscharf. Und es sollte nicht so sein 😉

Unscharfer Hintergrund

Abb.5: Venezia, Riva degli Schiavoni

Wie bekommt man nun den Hintergrund unscharf?
Nun, das ergibt sich meistens von allein. Um nicht außerhalb UND innerhalb der Kugel die gesamte Umgebung zu sehen wählen wir ohnehin eine recht lange Brennweite, meist deutlich über 50mm hinaus. Die Kugelfotografie erfordert eine ruhige Haltung und damit sehr kurze Verschlusszeiten, die wiederum bekommen wir oft nur mit weit geöffneter Blende, wenn man die Lichtempfindlichkeit nicht allzu hoch ansetzen will. Da die Kugel meist formatfüllend aufgenommen wird sind wir auch noch nah dran, das Abstandsverhältnis zum Hintergrund entwickelt sich also positiv.
Voilá, die klassische Freistellung durch Unschärfe im Hintergrund ist erreicht!**

 

 

Wo stelle ich die Kugel auf?

Nun, an erster Stelle natürlich da, wo sie nicht wegrollt 🙂
Das kann ein Astloch in einer Kirchenbank sein (Abb.2), ein senkrechtes Rohr (Abb.5), ein Poller mit gestaltetem Kopf (Abb.6) oder eine Astgabel.

Abb. 6: Es gibt viele Möglichkeiten die Kugel zu platzieren

Leider ist nicht an jeder fotografisch reizvollen Stelle auch ein solcher Halt gegeben. Hier empfiehlt sich der Einsatz von einfachen Dichtungsringen, die groß genug sind um der Kugel Halt zu bieten, aber klein genug um nicht aufdringlich zu sein. Zum späteren Retuschieren ist es hilfreich, wenn der Dichtungsring eine ähnliche Farbe wie der Untergrund hat. Im Baumarkt gibt es kleine Sets von Dichtungsringen in verschiedenen Farben. So kann man den Ring an den Untergrund anpassen und auch ggfls. dessen Spiegelung reduzieren.

Hier ein Beispiel für so ein Set (Affiliate Link): http://amzn.to/1FgI9XH*

Bernd Thies gab uns den Tipp, dass man auch einfach ein Häufchen Salz benutzen könne. Salz oder Zucker sind ja überall zu haben, auch in kleinen Tütchen vom Restaurantbesuch. Auch grob gemahlener Pfeffer sollte da gute Dienste tun, wobei man damit dann auch ein dunkles Medium zur Verfügung hat.

Beispielbilder

Abb.7: Ein fester Standpunkt bietet viel Raum zur Gestaltung des Kugelinhaltes

 

Abb.8: Street-Fotografie mal auf den Kopf gestellt

 

Abb.9: Langzeit-Effekte sind bei stabilem Halt natürlich auch möglich.
Abb.10: Man kann die Kugel natürlich auch einfach in der Hand halten (lassen)

 

Abb.11: Licht- und Schattenspiel mit Handhaltung

 

Abb.12: Durch eine Kugel kann man auch „um die Ecke“ fotografieren 🙂

 

Abb.13: Ein Fugenkreuz zwischen Bodenfliesen ist auch ein stabiler Standort. Ordentlich verarbeitet unterstützt der Boden die Symmetrie gut geplanter Architektur

Umgang, Reinigung, Transport der Kugel

Ab.14: Fingerabdrücke auf der Kugel

Beim Umgang mit der Kugel sind einige Vorkehrungen zu treffen. In erster Linie ist darauf zu achten dass die Kugel nicht mit den bloßen Fingern angefasst wird. Von leichten Verschmierungen bis zu sichtbaren Fingerabdrücken kann hier alles passieren (Abb.14). Während das eine „nur“ unscharfe Stellen produziert die oft gar nicht zu sehen sind, können die Abdrücke schon sehr deutlich sichtbar sein. Im schlimmsten Fall fokussiert der AF auf den Abdruck anstatt auf den Inhalt der Kugel, was oft erst bei genauer Kontrolle (meist zu spät) auffällt.

 

Abb.15: Flusen auf der Kugel sind ein Ärgernis

Es ist aber auch nicht egal womit die Kugel gereinigt und gehandhabt wird. Empfehlen kann man hier Microfasertücher, die ziehen den Schmutz an und laden die Kugel beim Putzen nicht statisch auf. Wenn man stattdessen ein reines Küchentuch oder Taschentuch nimmt kann die Oberfläche der Kugel nur so vor Flusen strotzen, was sich nachher auch als sehr ärgerlich herausstellt. Gerade bei statischer Aufladung der Kugel wird das im Laufe des Einsatzes mehr und mehr. Kontrolliert man anfänglich noch konzentriert man sich später nur noch auf die Gestaltung und bemerkt die zunehmende Verflusung (?) nicht (Abb.15) .

Große Microfasertücher eignen sich dann auch direkt als Transportschutz. Darin eingewickelt findet die Kugel sicher gut ihren Platz in der Kameratasche. Mit ein bisschen Styropor oder sonstigem recyceltem Verpackungsmaterial kann man sie auch auf längeren Reisen gut schützen.

Bei Flugreisen ist zu beachten dass die Kugel entweder in das aufgegebene Gepäck kommt oder so in der Kameratasche verpackt wird, dass man sie schnell auspacken kann. In den Durchleuchtungsgeräten von Sicherheitskontrollen zeigt -wie mir von einem Sicherheitsbeamten erklärt wurde- die Glaskugel ein ähnliches Bild wie eine Stahlkugel. Da wird manch ein Security-Mitarbeiter nervös und lässt sich den ganzen Tascheninhalt zeigen. Man sollte übrigens auch darauf vorbereitet sein die in der Kameratasche befindlichen technischen Geräte einschalten zu können, um bei der Kontrolle nachzuweisen dass sie ihren offensichtlichen Zweck auch wirklich erfüllen.**

Nachbearbeitung: Drehen oder nicht?

Last but not least stellt sich die Frage nach der Bearbeitung.
Die Bilder in der Kugel sind üblicherweise um 180° gedreht. Ob man es nun gedreht lässt oder nicht ist sicherlich Geschmackssache. Oft lebt ein Bild aber gerade durch die Drehung und das Farbenspiel zwischen Kugel und Hintergrund (Horizontwechsel), wie beim Titelbild dieses Beitrages oder in den Abbildungen 11 und 12.

Abb.16: Bild links original; Bild mitte mit Kontrastanhebung und entferntem Dichtungsring, Bild rechts in der Kugel gedreht

Ist der Inhalt der Kugel allerdings nicht abstrakt sondern sehr konkret, wie z.B. die Architektur in Abbildung 16, dann ist die Drehung sicherlich vorteilhaft. Hierbei ist darauf zu achten dass am besten schon von vornherein ein Untergrund/Dichtungsring gewählt wird, der dem später oberen Teil in der Kugel entspricht. Dies erleichtert die Nachbearbeitung deutlich (z.B. heller Himmel: Weißer Dichtungsring, siehe Abb. 16 links)

Generell ist das Bild in der Kugel ein bisschen flauer als in der Umgebung, hier kann durchaus eine Kontrastanhebung vorgenommen werden. Eine Markierung der Kugel mit dem kreisförmigen Markierungswerkzeug (und ein bisschen Fingerfertigkeit) sorgt dafür dass die Bearbeitung selektiv nur auf den Kugelinhalt angewendet wird, so dass sich die Kugel kräftig vom Hintergrund abhebt (Abb. 16 mitte/rechts).

Fazit

Die Fotografie mit einer Glaskugel ist eine schöne Spielerei und bedarf ein wenig Planung. Aber kaum eine andere Disziplin kommt letztlich mit so wenig Equipment aus, kostet so wenig und bietet so viel ungeahnten kreativen Spielraum. Sie ist gut für Anfänger geeignet, die sich im Umgang mit der Kamera und in der bewussten Bildgestaltung üben wollen. Praktischen Nutzen gibt es darüber hinaus nicht, die Bilder haben nur einen rein künstlerischen Wert. Aber das ist ja auch völlig in Ordnung so 🙂

Dieser Blog-Beitrag hat keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Korrektheit. Für Kritik, Anregungen oder Lob nutzt bitte Kommentarfunktion.

Kugelfotos in unseren Workshops

In unseren Fotokursen und Workshops arbeiten wir auch oft mit der Glaskugel. Auch bei den Fotowalks haben wir sie gerne dabei. Wenn Du willst kannst Du uns beim nächsten Fotowalk einfach bitten sie mitzubringen, damit Du die Kugelografie mal ausprobieren kannst.

Hast Du noch Fragen? Machst Du selber auch Kugelfotos? Dann schreib mir doch einfach einen Kommentar oder verlinke Deine Bilderseite hier!

 

Abb. 17: Kugelfotos eignen sich auch schön für Bilderrätsel.

Linkliste:
Kugelshop: http://glas-per-klick.de/optisch-reines-glas/glaskugeln/index.html
Die Bilder in diesem Beitrag sind alle mit einer Kugel mit 10cm Durchmesser aufgenommen worden.

Dichtungsringe bei amazon (Provisionslink): http://amzn.to/1FgI9XH*

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** Zu diesen Themen wird es einen ausführlichen Blogbeitrag geben.

Roland Klecker

Roland Klecker ist Fotograf in den Bereichen Produkt- und Werbefotografie, Interieur- und Architekturfotografie sowie Portraitfotografie für Gewerbe und Privat.

Er leitet die Dortmunder Fotoschule. Dort lehrt er die Fotografie mit all ihren Facetten und den gesamten Workflow von Konzeption, Umsetzung und Postproduktion. Für das Bildungszentrum Brackel CCDo leitet er Kurse im Bereich Medienkompetenz für Senioren und Jugendliche. An der Business Academy Ruhr sowie an verschiedenen IHK doziert Roland als Experte für Fotografie und Video im Social Media Management und Online-Redaktionswesen.

Für den Rheinwerk-Verlag (vormals Galileo Design) ist er Videotrainer für Bildbearbeitung mit GIMP, bei deren Foto-Podcast "Blende 8" Trainer für verschiedene Aspekte der Fotografie. Im Verlag Pearson Photo arbeitete er als Autor für Kamera-Handbücher.

Zudem arbeitet Roland Klecker als freier Foto-Journalist, hauptsächlich in den Bereichen Konzert, Theater, Messe und Event.
Er ist Initiator des Vereins "Hafenknipser", einer gemeinnützigen Organisation für kulturelle Förderung, soziale Teilhabe, Integration und Mitnahme im Dortmunder Bezirk Nordstadt. Er engagiert sich als Mitglied in der Kulturmeile Nordstadt e.V. und im erweiterten Vorstand des Förderverein Kinder und Zoo Dortmund e.V.
Roland Klecker

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7 Gedanken zu „Kugelige Kugelbilder“

  1. Hallo Roland
    Sehr schöner Artikel der deutlich macht das es auch ohne superteure Linsen geht. Ich habe nach mehreren Versuchen als
    Anfänger in der Digitalfotografie mit Edelkompaktcam, Bridgecam nun die Nikon D300 mit Nikon 18-70 & Tamron 70-300 VR; angeblich veraltet wei nur 12MP Sensor…Grins . Jedoch lerne ich bei jeder Gelegenheit mehr und mehr diese meiner Meinung immer noch tolle Kamera kennen und für mich sehr schöne Fotos herauszuholen.
    Ich bin auch dazu geneigt mir eine Glaskugel zu kaufen da ich nicht bereit bin ein vielfaches an Euros für Superweitwinkel
    oder Fisheyeobjektive zu Investieren ; ja ich weiß…hat eine Semiprofi Nikon; aber will an der Optik sparen…
    Ich habe sie, weil sie für mich als gute ältere aber wenig verschlissene Lady; aktuell 9.554 Aulösungen in Zustand A Optimal erschien und habe es noch keine Sekunde bereut.
    Zu welcher Größe einer Glaskugel würdest du raten ; ich glaube bei meiner Ausrüstung sollte die Untergrenze 80-100 mm sein!?

    Viele Grüße aus Bochum
    Willi

    Antworten
    • Hallo Willi,

      entschuldige dass ich jetzt erst antworte, Dein Kommentar ist mir irgendwie durchgegangen.
      Eine Glaskugel kann Dir kein Superweitwinkel oder Fisheye ersetzen. Es ist halt eine besondere Möglichkeit, auch mal ein Innenraumbild oder so zu machen, aber nicht vollwertig.
      Ja, ein Vollformatsensor verlangt nach guten Weitwinkelobjektiven und die sind meist teuer. Aber die müssen ja auch nicht neu sein, ich habe so gut wie nie Objektive als Neuware gekauft. Der Preisverfall direkt nach Erstnutzung ist einfach immens, dafür bleibt der Gebrauchtpreis sehr wertbeständig.
      Die Größe der Glaskugel ist davon abhängig, welche Bilder Du machen willst. Eine 100mm sollte schon dabei sein, aber es gibt auch schöne Bilder von Kugeln verschiedener Größe nebeneinander.
      Hier in der Fotocommunity gibt es jede Menge Anregungen, schau doch mal rein: http://bit.ly/2LJmG6p
      Liebe Grüße,
      Roland

      Antworten
  2. Hallo Roland,

    statt eines Dichtungsringes kann man auch feines Salz nutzen.
    Das fällt noch weniger auf, als der Ring.
    Einfach ein kleines Salztütchen vom letzten Restaurantbesuch mitnehmen.
    Gruß,
    Bernd

    Antworten
    • Hallo Bernd,
      das ist ein toller Tipp, den merke ich mir. Und werde den Beitrag auch gleich darum ergänzen 🙂
      Salz oder Zucker sind ja wirklich überall zu haben. Grob gemahlener Pfeffer sollte auch gut funktionieren, denke ich.
      Liebe Grüße,
      Roland

      Antworten
  3. Lieber Roland!
    Vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort. Habe ich mir gleich gespeichert.
    Der neue Service ist einfach Klasse
    Ingrid

    Antworten
  4. Schade, dass es die Zusammenfassung als PDF nicht mehr gibt. Ich hätte sie sehr gerne gehabt.
    Ingrid

    nein, ich bin keine Schadsoftware 😀

    Antworten
    • Hallo Ingrid,

      ich habe den Artikel mit dem Kugelfotos überarbeitet und das veraltete PDF deshalb entfernt.
      Ab sofort kannst Du ALLE unsere Beiträge als pdf speichern. Unter dem jeweiligen Beitrag findest Du neben den Social-Media-Buttons einen kleinen grünen Knopf mit der Aufschrift „print friendly“.
      Mit einem Klick darauf wird Dir eine Druckversion erstellt, die Du dann auch direkt als pdf speichern kannst. Somit ist gewährleistet dass das pdf immer aktuell ist, weil es nach tagesaktuell neu erstellt wird.

      Ich hoffe dass Dir dieser neue Service genau so gefällt wie uns 🙂

      Liebe Grüße,
      Roland Klecker

      Antworten

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